Klassentreffen einmal anders

 

Im Jahre 2005 feierte unser Jahrgang 1955 in Aurich das Goldene Abitur. Zu vorgerückter Stunde wurde beschlossen (siehe jedoch Vorbericht), die Abiturjubiläen zukünftig häufiger durchzuführen. Die nächste Zusammenkunft im Jahr 2008 könnte doch in Basel stattfinden. ( Wohnort des am weitesten entfernt lebenden Klassenkameraden.)

Im Juli 2008 war es dann so weit, und die weitaus meisten weiblichen und männlichen Klassenkameraden im Alter von nunmehr mindestens 72 Jahren kamen mit Eisenbahn, Auto oder Flugzeug aus ganz Deutschland im schweizerischen Basel zusammen, wie bisher meist gemeinsam mit den Partnerinnen, die sich inzwischen auch schon gut kennen. Unser Hotel in der alten Innenstadt mit dem Auto anzufahren war nicht ganz einfach, zumal bei erheblichen Hitzegraden. Dafür gestattete uns das Wetter abends eine gemütliche Gemeinsamkeit draussen in einem Reatauranthof.

Am nächsten Morgen regnete es in Strömen. Das hielt uns aber nicht davon ab, der Tochter unseres Basler Klassenkameraden bei ihrer sachkundigen Führung durch die Altstadt zu folgen. Einzelheiten wiederzugeben würde hier zu weit führen. Im Vergleich zu vielen deutschen alten Städten fällt das Zeugnis kontinuierlicher, wohlhabender , dem Allgemeinwohl verpflichteter Bürgerlichkeit in Jahrhunderten friedlicher Verhältnisse auf.

Eine Ueberquerung des Rheinstroms eröffnete uns von der anderen Seite das Gesamtpanorama auf die Altstadt mit dem Münster.

Unser Klassenkamerad , der in der örtlichen Chemieindustrie  gearbeitet hatte, wies uns auf die gute Luft- und Wasserqualität in Basel hin.

Nach einem heiteren Mittagessen in einem Restaurant am Rheinufer muteten sich viele Teilnehmer noch den Besuch des berühmten Basler Kunstmuseums zu. Hier ermöglichte ein Mitschüler eine sachkundige Führung. Derselbe versuchte dann später beim Nachtessen die Corona durch Streiflichter seines 1949-1953 geführten Tagebuchs zu erheitern, wo mehr oder weniger harmlose Schulabenteuer und Radfahrten mit dem langjährigen Klassenlehrer ihren Niederschlag gefunden hatten. Ort dieser Gemeinsamkeit war das Restaurant Safranzunft , dem ehemaligen Zunfthaus der Safranhändler.

Den dritten Tag rundete ein gemütliches Beisammensein im Haus und Garten unseres Klassenkameraden in Oberwil bei Basel ab. Hier wurden auch die Pläne für folgende Treffen geschmiedet.

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